2 Benzindruckregler hintereinander setzen

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Psychris

Psychris

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Hallo zusammen,

Ich hätte mal eine Frage bezüglich der Benzindruckregelung. Wenn ich an einen Motor, sagen wir einen X20XEV, ist ja auch egal, hinter den serienmässigen Benzindruckregler in den Rücklauf einen einstellbaren verbaue, weil dessen Flansch nicht zum Motor passt, kann ich dann doch eigentlich den Benzindruck regeln im Bereich vom Seriendruck und höher?

Klar, der serienmässige regelt auf sagen wir mal 3 bar, und lässt eine bestimmte Menge in den Rücklauf. Wenn hier ein weiterer Widerstand liegt, erhöht sich dadurch nach meiner Theorie der Druck in der Rail. Messen kann man den Druck ja beim XEV sehr schön.

Hintergrund ist der, der Benzindruck eines XEV soll erhöht werden, um die durch Kopfbearbeitung höhere Luftmenge bei Vollast anzureichern, damit er auf keinen Fall zu Mager läuft und auch sonst nicht aus dem Regelbereich der Simtec herauskommt. Der einstellbare Regler, den ich vor 3 Wochen bestellt habe, ist immer noch nicht da, und falls der nicht rechtzeitig kommt, würde ich einen anderen verbauen. Hatte mal einen für meinen damaligen Sierra gekauft aber nie verbaut. Logischerweise passt der Anschluss nicht an den Rücklauf vom XEV-Motor. Der Sierra hatte (wie der XEV) eine Mehrstelleneinspritzung mit 3 bar Benzindruck, den man mit dem Regler anheben konnte. Mit den Schläuchen könnte ich dann aber Adaptieren, wenn ich an den Rücklauf gehe. Abgestimmt wird dann auf einem Leistungsprüfstand mittels Abgastester.

Vom Einkloppen des serienmässigen Reglers halte ich wenig bis gar nichts, wären zwar genug XEVs als Spender falls was schief geht, aber da will ich nicht dran gehen.
 
06.12.2010
#1
A

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Guest

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Der Frank

Der Frank

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ja das stimmt soweit und funktioniert. Das Manometer zum Einstellen muss aber in Flussrichtung vor dem Serien-Druckregler montiert werden.
 
Psychris

Psychris

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Ja, ich würde an dem Reifenventildings messen, was sich an der Leiste befindet, an der auch die Einspritzventile hängen, weil ich diesen Druck ja sehen möchte. Okay, wenn sonst niemand Einwände hat werd ich das mal so testen, sollte der passende Regler nicht rechtzeitig eintreffen.
 
STEPHAN

STEPHAN

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das wird dir aber ohne geänderte software nix bringen weil die gemischanpassung das wieder ins rechte licht rückt
 
fate_md

fate_md

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Na solls doch, nur wenn der Durchlass der Düsen mit Seriendruck nicht mehr hoch genug ist für den gemachten Kopf, muss ja irgendwie mehr Sprit rein.
 
STEPHAN

STEPHAN

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ja aber durch mehr druck geht das nicht , der "mehr druck" muß auch im stg programiert werden sonst macht das stg einfach weniger einspritzzeit
 
Acki

Acki

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Das Steuergerät lernt doch auf Lambda 1 die Korrektur. Also müsste er nur ne Runde rumfahren und dann schauen ob's halbwegs hinhaut?!
 
f_calibra

f_calibra

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Hast du denn schon einen Prüfstandstermin?
Warum nicht einfach warten, bis der andere da ist?
 
Psychris

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Nein, Termin habe ich noch keinen, das würde dann kurzfristig gehen. Sprich: Umbauen (den gemachten Kopf drauf usw. ), grob voreinstellen, damit er überhaupt läuft, dann ein paar km fahren um zu sehen ob alles dicht ist, und dann auf die Rolle.

Warten bis der andere da ist - okay. Aber ich überlege, die Bestellung zu stornieren, weil auf meine E-Mails nicht geantwortet wird :( Und den anderen Regler habe ich nunmal hier rumliegen, nagelneu.

ja aber durch mehr druck geht das nicht , der "mehr druck" muß auch im stg programiert werden sonst macht das stg einfach weniger einspritzzeit
Warum weniger Einspritzzeit? Nicht eher mehr, wenn Lambda meldet "He ich hab zu viel O2 hier"? Immerhin bekommt er mehr Luft. (Ist eine Frage von mir, keine Infragestellung der Kompetenz der Motorenbauer hier. Ich lerne noch :) ) Ich ändere nichts an der Elektronik, zumindest vorerst. Das kommt erst, wenn ich andere Nockenwellen als Serie fahren sollte. Mein Motorenbauer sagte, ich solle den Druck anheben, bis der Motor halbwegs innerhalb der Sollwerte läuft (kann ich hier per Laptop auslesen), und dann ohne Vollast zu ihm kommen zwecks Rolle. Und da ich das Serienkennfeld nicht ändere, denke ich, das die Lambdaregelung im Teillastbereich möglicherweise mit dem Seriendruck und Serien-ESV an die Grenzen der Einspritzzeiten kommt und der FC "Abgas mager" gesetzt wird, oder gar was kaputt geht. Bringt ja nichts, wenn die Düsen Dauerfeuer geben, um die benötigte Spritmenge zu liefern, und der Motor trotzdem zu mager läuft, FALLS es der Fall sein sollte und er zu viel Luft bekommt...
 
Metaworld82

Metaworld82

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Also im Teillastbereich wird durch deine Kopfbearbeitung nicht soooo die Luftmasse ansteigen das es kritisch für den Motor werden könnte bzw die Simtec das nicht mehr ausregeln kann. Lass das Teil mal warmlaufen schau ob alles Dicht ist, dreh auch ne verhaltene Kleine Runde und dann in Schleichfahrt zum abstimmen.

MfG
 
El-Hardo

El-Hardo

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Hat der XEV serienmäßig ne Breitband-Lambdasonde verbaut?

Ansonsten passt der unter Volllast gar nix an...
 
Metaworld82

Metaworld82

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Nope hat nur die normale Sprungsonde. Deswegen maximal eine Teillastausregelung.
 
Psychris

Psychris

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Hmm ich kenne mich zwar mal so gar nicht mit Gasdynamik aus, aber ich vermute mal, das er durch die Kopfbearbeitung im oberen Drehzahlbereich doch entdrosselt ist. Um Teillast mache ich mir weniger Sorgen, aber die Fahrt zum Abstimmen wird definitiv über Landstrasse erfolgen, keinesfalls über die Autobahn.

Vollast ist, so denke ich, ohne Anpassung ein Risiko. Er hat bestimmte Einspritzzeiten und bestimmte Zündwinkel, die dafür im Kennfeld abgelegt sind. Von mehr Luft "weiss" er allerdings nichts, und spritzt die für einen serienmässigen Motor erforderliche Spritmenge ein, wird da also sicher zu mager laufen. Deshalb auch die Anhebung des Druckes, denn je mehr Benzindruck desto mehr Spritmenge pro Zeit. Klar, das ich das nicht exorbitant anheben kann, die Pumpe hat Grenzen, und die Düsen auch. Sauber Einspritzen sollten sie schon noch. Zur Not hätte ich XE-Düsen da, nur wirklich VIEL mehr Durchlass haben die auch nicht (201 zu 219ccm waren das meine ich).

Eleganter wäre selbstverständlich die Anpassung des Kennfeldes, allerdings möchte ich im kommenden Jahr Nockenwellen dazufügen, um dann einmal Sauber abstimmen zu können. Wenn ich denn Wellen finde, die mehr Hub als Serie haben, im OT aber annähernd Serie sind, damit ich nicht zu viel Drehmoment untenrum verliere. Wenn die Leistung erst bei 7500 anliegt (übertrieben gesagt), halte ich das nicht für Alltagstauglich. Dann kann ich mir ein Kennfeld für meinen Motor schreiben lassen, Chips von der Stange betrachte ich ebenso skeptisch wie das eindrücken des BDR. Ich denke, das der Abstimmaufwand für "nur Kopf" nicht wirklich lohnt.
 
C

clayman

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Stimmt schon, die Gemischanpassung wird dir bei erhöhter Luftmasse erstmal im Bereich des (Serien-) Möglichen anfetten. Inwiefern die Simtec an die Regelgrenze stößt lässt sich auch in der Datenliste per Tech auslesen.
Bei reiner Druckerhöhung wird eben dementprechend zurückgeregelt.
 

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